Ein Drache privat

Passbild

Ja nun... die meisten, die den Eisdrachen in seinem Palast besuchen, wollen auch etwas von dem lesen und sehen, was hinter dem Drachen steckt.
Da ich als Drache mindestens genauso neugierig bin, wäre es ja unfair, wenn ich diese Neugier nicht wenigstens annähernd stillen würde.
Also, fangen wir mal am Anfang an:
Am Anfang schuf ich Himmel und Erde...
Naja...nicht ganz...wäre aber schön gewesen. Also am Anfang war es dunkel und warm um mich, aber auch ziemlich eng.
Also beschloß ich, weil auch gerade ein Erdbeben mein Heim zum Einsturz bringen wollte, auszuziehen und die Welt zu sehen.
Es war der 23. Januar 1973. Fünf vor Zwölf... ist ja logisch...Helden kommen immer um Fünf vor Zwölf!
Irgendwer kam auf die dusselige Idee mich Frank zu nennen, Frank Reintke. In dem Moment wurde ich auch schon geschüttelt...nicht gerührt.
Dann gab es erstmal was zu Futtern und danach ging plötzlich alles sehr schnell. Gerade kurvte ich noch mit meinem Vater im LKW durch ganz Europa, im nächsten Moment saß ich schon auf der Schulbank. Ich fand das mit der Schule auch ziemlich spannend, allerdings nur bis ich meinen Pilotenschein machte. Irgendwo müssen meine Schwingen ja hergekommen sein. Etwas widerwillig, und weit schlechter als nötig machte ich mein Abitur, flog für ein paar Wochen nach Namibia und als ich zurückkam wartete schon Vater Staat und zog mich in seinen Dienst. Ich hängte aus finanziellen Überlegungen noch 6 Monate dran, und ging danach zum Film. War gar nicht schlecht da, aber mein Schwager meinte, ich solle was Vernünftiges lernen und feuerte mich. Da ich nunmal der Sohn meines Vaters bin, und wer ist das nicht, machte ich meinen LKW-Führerschein und verdiente genug Geld um erneut die Schulbank drücken zu können.
Mittlerweile bin ich Staatlich geprüfter Elektrotechnischer Assistent der Fachrichtung Medizingerätetechnik und arbeite als Research and Test Engineer bei der MR:comp GmbH.
Ich wohne mit meiner Gefährtin in einem netten kleinen Haus in Dortmund und habe endlich genug Platz für unseren Kater Rai und die Schlittenhunde.
Fantasy- und SF-Literatur besitzt für mich eine magische Anziehungskraft, aber leider komme ich in letzter Zeit fast genausowenig zum Lesen wie
zum Motorradfahren. Diejenigen von euch, die schon füher einmal hier waren erinnern sich vielleicht noch an den Clan der Slanderscree,
dem diese Seiten ehemals gewidmet waren. Die Seite gibt es noch, aber der Clan ruht.
Zu guter Letzt will ich mich dann auch nicht lumpen lassen und noch ein paar Bilder von mir zum Besten geben.
 

Home